Grundlegende Informationen

Die Grundschule Blomberg-Neuschoo ist eine ländliche Grundschule mit in der Regel 120 bis 140 Schülerinnen und Schülern. Der Hauptstandort der Schule befindet sich in Blomberg, die Außenstelle in Neuschoo.

Sie ist zuständig für die Kinder der beiden genannten Gemeinden; die Schulträgerschaft der Schule liegt bei der Samtgemeinde Holtriem, welche diese Funktion auch für die weiteren Grundschulen Westerholt-Willmsfeld und Utarp-Ochtersum ausübt.

Beide Grundschulstandorte wurden in den letzten Jahren (Außenstelle 1999, Hauptstandort 2001)durch den Träger grundlegend renoviert, erweitert und neu ausgestattet. Der Hauptstandort verfügt über fünf allgemeine Unterrichtsräume, von denen vier jeweils mit einem eigenen Gruppenraum versehen sind sowie ein Lehrerzimmer mit angrenzender Teeküche. Zur Verfügung stehen darüber hinaus ein Werkraum, ein Mehrzweckraum und ein Forum für Schulveranstaltungen. Eine neue Turnhalle (2013) befindet sich zur Verwendung durch Schule und Kindergarten ebenfalls auf dem Schulgelände. Die Außenstelle verfügt über vier allgemeine Unterrichtsräume, von denen sich jeweils zwei einen gemeinsamen Gruppenraum teilen, eine große Pausenhalle sowie einen weiteren Mehrzweckraum. Auch hier ist ein Lehrerzimmer mit Teeküche vorhanden.  An diesem Standort steht für Zwecke des Sportunterrichts eine kleine Gymnastikhalle zur Verfügung, die den Ansprüchen des Schulsports aufgrund der Größe und Ausstattung nur bedingt gerecht wird.

Der Hauptstandort der Schule ist umgeben von einem sehr großen Schulhof, der gemeinsam mit dem Kindergarten genutzt wird. Dort befinden sich 2 Spielfelder, ein Berg mit Rutsche und eine große Sandspielfläche . Auf dem Pausenhof befindet sich ferner ein Blockhaus, in dem die Spielgeräte für die Pausen aufbewahrt werden (Stelzen, Sandschaufeln, Springseile, Fahrzeuge, Roller, Einräder). Ein Teil des Hofes ist mit altem Baumbestand bewachsen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Schule gelegen ist ein Sportplatz mit 100 m Tartanbahn und Sprunggrube.

Auch die Außenstelle verfügt über einen recht großen Außenbereich mit einigen Spielgeräten und einem Berg mit Rutsche, an den ebenfalls ein Fußballplatz mit Lauf- und Sprungausstattung anschließt. Auch hier ist ein gleichartiges Blockhaus zum Aufbewahren der Pausenspielgeräte vorhanden.

In unmittelbarer Nachbarschaft beider Schulstandorte befinden sich die Kindergärten Blomberg und Neuschoo: der Kindergarten Blomberg ist mit der Schule durch einen gemeinsamen Eingang verbunden, der Kindergarten Neuschoo nutzt gemeinsam mit der Schule die vorhandene Gymnastikhalle.

Das Kollegium der Schule besteht zurzeit aus neun Lehrkräften (Kürzel) sowie vier pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:

Lehrkräfte päd. Mitarbeiter/innen
Sandra Kröger (SK) Alexander Kraft (AK) Sabine Freese
Wiebke Weber-Stelzer (WS) Julia Edenhuizen (JE) Frieda Rocker
Markus Richert (MR) Uta Wenker (UW) Sonja Niehuisen
Dana Krey (DK)
Lehrerin im Vorbereitungsdienst
Tanja Söker (TS)
(Elternzeit)
Ines Hinrichs
(Elternzeit)
  Melanie Eilers (ME)  Karin Ziebolz
     

Die Grundschule Blomberg-Neuschoo ist bestrebt, ihre Aufgaben von Bildung und Erziehung in wohl abgewogener Balance zu erfüllen.

Die Grundschule Blomberg-Neuschoo orientiert sich an der Vorstellung, in der Schule leistungsbetontes, am individuellen Vermögen orientiertes Lernen zu verbinden mit einem auf Dauer angelegten sozialen Lernen, wobei sowohl Individualität gefördert als auch Gemeinsamkeit gestärkt wird.

Die Schule will ein umfassendes und gesichertes Basiswissen vermitteln (siehe Beschluss „Ausgestaltung der Stundentafel“; darin Anteile der Kernfächer an der Wochenstundenzahl) und ihre Kinder zu selbst gesteuertem Lernen befähigen.

Sowohl Kindern mit ausgeprägten Defiziten und entsprechenden Förderbedarfen als auch solchen mit deutlichen Stärken und dementsprechendem Forderbedarf soll nach dem Förderkonzept der Schule Rechnung getragen werden durch a) Maßnahmen der inneren Differenzierung im Unterricht, b) Bereitstellung einer Forder-/Förderstunde im Stundenplan (s. Beschluss zur „Ausgestaltung der Stundentafel“) und c) individueller Förderung im Rahmen zur Verfügung stehender Stunden von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiter/innen.

Die Schule ist ferner Mitglied des „Kooperationsverbunds Hochbegabung“ Wittmund (Beschluss der Gesamtkonferenz vom 8.11.04) und will so Kindern mit ausgeprägten Begabungen Möglichkeiten besonderer Förderung bieten.

Besondere Aufmerksamkeit schenkt die Schule der Förderung des Lesens. Mit einem Konzept zur Förderung der Lesekompetenz und Weckung des Leseinteresses regt die Schule die außerschulische Lektüre von Kinderliteratur ab dem ersten individuellen Lesealter bis zum 4. Jahrgang an und honoriert die dort erbrachten Leistungen. (siehe „Förderung der Lesekompetenz und Weckung des Leseinteresses: Verpflichtende Lektüre“)

In einem freundlichen und offenen Miteinander werden Werte wie Toleranz, Respekt, Rücksicht, Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Solidarität und Mitgefühl gelebt und umgesetzt.

Basis hierfür bilden ein gutes Lehrer-Schüler-Verhältnis und ein enger Kontakt zu den Eltern (siehe „Elternpost“).

Die Schule sorgt deshalb für ein im sozialen Miteinander angemessenes und förderliches Lern- und Schulklima (siehe Beschluss „Verpflichtung zum angemessenen Sozialverhalten“), für einen ansprechenden und störungsfreien Unterricht (siehe Beschluss „Sanktionen bei Formen nicht akzeptablen Sozialverhaltens“) und ermöglicht erfolgreiches Lernen für alle Kinder. Sie fördert die emotionale Bindung der Kinder an ihre Schule (Angebot des Schul-TShirts mit dem schuleigenen Logo).

Dabei versucht sie, ihren Schulkindern in vielfacher Hinsicht ein größtmögliches Maß an Kontinuität zu sichern. Dies gilt sowohl in personeller Hinsicht durch überwiegenden und lang andauernden Einsatz der Klassenlehrerin / des Klassenlehrers im Unterricht einer Klasse wie auch in zeitlicher Beziehung durch die gleich bleibende Gestaltung und Gliederung jedes Schulvormittags in der Woche.

Die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer übernimmt in der Regel den überwiegenden Anteil des Unterrichts einer Klasse, d. h. im ersten Jahrgang den Anfangsunterricht sowie Sachunterricht und so viele weitere Fächer wie möglich, vom zweiten Jahrgang an den Unterricht in Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und auch hier so viele weitere Fächer wie möglich. Nach der zweiten Klasse findet in der Regel kein Klassenlehrerwechsel statt. Vom dritten Jahrgang an findet teilweise keine Verteilung der Fächer Deutsch und Mathematik auf zwei Lehrkräfte statt, da angesichts unserer Schulsituation (Parallelklassen sind auf die Standorte verteilt) ansonsten ein entsprechender Lehrerwechsel auch in den Jahrgängen 1 und 2 erforderlich wäre oder alternativ Lehrkräfte auf Dauer nur jeweils die Jahrgänge 1 und 2 bzw. 3 und 4 unterrichten müssten. Beides steht im Widerspruch zur angestrebten personellen Kontinuität.

Aus Gründen der zeitlichen Kontinuität wurde bei der Verteilung der Unterrichtsstunden für die Jahrgänge 1 und 2 die Variante mit jeweils 21 Wochenstunden gewählt (siehe Beschlüsse zur „Ausgestaltung der Stundentafel“ und „Zeitliche Gestaltung des Unterrichtsvormittags“). Ferner wurde die zeitliche Gestaltung des Unterrichtsvormittags so vorgenommen, dass sie a) einen gemeinsamen Unterrichtsbeginn aller Klassen und ein gemeinsames Ende des Schulvormittags der Jahrgänge 3 und 4 sowie der Mehrheit der Kinder der Jahrgänge 1 und 2 ermöglicht, sowie b) dem Lern- und Konzentrationsvermögen der Kinder entgegenkommt. Der Unterrichtsvormittag beginnt daher mit einer Langstunde, die mit der zweiten Stunde im Block unterrichtet wird. Nach einer zwanzigminütigen Pause folgt ein weiterer Unterrichtsblock von zwei regulären Unterrichtsstunden. Danach folgt für den ersten und zweiten Jahrgang vor den zusätzlichen pädagogischen Angeboten lediglich eine zehnminütige Pause, während der dritte und vierte Jahrgang vor der fünften Unterrichtsstunde eine lange fünfundzwanzigminütige Pause zur Regeneration nutzen kann. (Die Schule stellt mit Unterstützung seines Fördervereins Spiele und Spielgeräte für bewegungsreiche und anregende Pausen zur Verfügung.)

Angestrebt wird möglichst weitgehende Kontinuität auch in Vertretungsfällen. Das Vertretungskonzept der Schule sieht daher vor (siehe Beschluss „Vertretungskonzept“), in Krankheits- oder sonstigen Fällen von Abwesenheit einer Lehrkraft den betroffenen Unterricht so weit wie möglich in der Form durch pädagogische Mitarbeiter/innen vertreten zu lassen, dass sowohl der Lernprozess der betroffenen Klasse als auch der der anderen Klassen ungestört fortgeführt werden kann.

Zur Aufgabe der Schule gehört es in unserem Umfeld, kulturell anzuregen und die Beherrschung der Kulturtechniken zu stärken. Theater- und Musikdarbietungen im Hause bzw. in Spielstätten der Umgebung, der Besuch von Ausstellungen und außerschulischen Lernorten soll helfen, anregungsreiche Erlebnisse in das Schulleben einfließen zu lassen. Den hohen Wert der Kulturtechnik des Lesens erfahren die Kinder der Grundschule Blomberg-Neuschoo durch die Verpflichtung, nach Abschluss des Leselehrgangs mindestens ein Kinderbuch aus der Schülerbücherei von angemessenem Umfang und angemessener Schwierigkeit monatlich zu lesen und darüber Rechenschaft abzulegen (siehe Beschluss „Förderung der Lesekompetenz und Weckung des Leseinteresses: Verpflichtende Lektüre“).

Die Schulkinder verbringen einen nicht unerheblichen Teil ihres Lebens in der Schule. Mit ihrer Einschulungsfeier betreten sie ein neues Lebensumfeld mit einem eigenen Schulleben. Dazu gehören als feste Bestandteile im jährlichen Wechsel ein Sport- und Spielefest bzw. die Bundesjugendspiele.

Jährlich durchgeführt werden der Plattdeutsche Lesewettbewerb sowie der Vorlesewettbewerb.

Im November hat sich die Durchführung eines Kinder- und Elternflohmarktes etabliert, auf dem „Alles rund ums Kind“ ver- und gekauft wird.

Mindestens einmal jährlich – meist in der Vorweihnachtszeit – wird unseren Kindern ein Theaterbesuch oder eine mobile Musik- bzw. Theatervorführung in den eigenen Räumlichkeiten angeboten.

Ein Schulfest mit zahlreichen Darbietungen der Kinder wird – jeweils an einem der beiden Schulstandorte – in einem zweijährigen Abstand ausgerichtet.

Für den dritten Jahrgang ist die Vorbereitung und Teilnahme am „Verkehrssicherheitszirkel“ obligatorisch, der in Zusammenarbeit mit dem „Präventionsrat Harlingerland“ die Verkehrssicherheit unserer Kinder bei der Benutzung ihres Fahrrades im Straßenverkehr erhöhen soll.

Im Anschluss daran erwerben die Schüler/innen des vierten Schuljahrgangs nach entsprechender Vorbereitung ihren Fahrradführerschein.

Die Schule ist ebenso Begegnungsstätte, die zum Kennenlernen anderer Kinder und zum sozialen Miteinander einlädt. Sie sorgt daher für eine attraktive Ausgestaltung von zusätzlichen pädagogischen Angeboten und fördert die Teilnahme der Erst- und Zweitklässler (siehe Beschluss „Betreuungskonzept“).

Zur ständigen Information der Eltern über wichtige Vorgänge in der Schule, zur Darstellung interessanter Arbeitsergebnisse von Schülern, aber auch zur Stärkung der Bindung der Elternhäuser an das Schulleben informiert die Schule durch diesen Internetauftritt ( in Ablösung des früheren „Elternbriefes“).