Plattdeutscher Lesewettbewerb 2017 – Kreisentscheid

Nahmen sehr erfolgreich am Plattdeutschen Lesewettbewerbs 2017 teil: (v.l.) Luca Meiners (N4, 3. Platz) und Paul Rinne (B4, 2. Platz)
Nahmen sehr erfolgreich am Plattdeutschen Lesewettbewerb 2017 teil: (v.l.) Luca Meiners (N4, 3. Platz) und Paul Rinne (B4, 2. Platz)

Nach langen Jahren hat die Grundschule Blomberg-Neuschoo wieder mit zwei Schülern am Plattdeutschen Lesewettbewerb teilgenommen. Dieser wird von der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Verbindung mit der Ostfriesischen Landschaft veranstaltet, um auch den jungen Generationen die niederdeutsche Sprache näher zu bringen.

In diesem Jahr wurde schulintern, unter der Leitung und Verantwortung unserer Pädagogischen Mitarbeiterin Sabine Freese, ein Vorentscheid im Rahmen der „Plattdeutsch-AG“ durchgeführt. Hier zeigten besonders Luca Meiners (N4) und Paul Rinne (B4) ihre Fähigkeiten im Vortragen von plattdeutscher Literatur. Beide qualifizierten sich verdient für den Kreisentscheid, der am vergangenen Donnerstag an der KGS Wittmund durchgeführt wurde.

Bis zu diesem Tag übten beide fleißig ihre Texte und gingen ehrgeizig ans Werk. Am Tag des Kreisentscheides war beiden die Nervosität ebenso anzumerken wie Frau Freese. Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Beide zeigten, dass sich Einsatz und Vorbereitung bezahlt machen. Sie erzielten mit dem 2. Platz (Paul) und dem 3. Platz (Luca) in ihrer Altersklasse herausragende Ergebnisse und ließen eine Vielzahl von Konkurrentinnen und Konkurrenten hinter sich. Mit Stolz können beide auf ihre erbrachte Leistung blicken!
Durch das erreichen des 2. Platzes hat sich Paul Rinne sogar für den Landesentscheid qualifiziert, der im Mai ebenfalls an der KGS in Wittmund stattfindet.

Wir sind stolz auf die beiden Jungs und gratulieren herzlichst zu dieser tollen Leistung! Gleichzeitig gebührt Frau Freese ein großes Dankeschön für die Organisation, Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbes.

Wochenend-Akademie am NIGE

Am letzten Wochenende fand die erste Wochend-Akademie am NIGE statt – und war ein voller Erfolg!

An die 90 Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Grundschulen und dem NIGE beschäftigten sich zwei Tage lang intensiv mit den verschiedensten Aufgaben und Problemen aus den Bereichen Astronomie, Robotic, Märchen, Mathematik, Theater, Medizin/Biologie und Verschlüsselung.

Es war sehr spannend zu beobachten, wie ausdauernd und konstruktiv  sich die Schüler der Jahrgänge 4-7 mit den Anforderungen auseinandersetzten, Fragen stellten und Problemstellungen formulierten, die sie letztendlich selbst lösten. Ebenso wichtig war die Präsentation ihrer Ergebnisse: Wie sollten sie Inhalte und Lösungswege interessierten Zuschauern zeigen? Ob in Plakatform, in selbstgebastelten Modellen, in Form von Aufführungen oder als Mitmach-Stand? Es wurde gemalt, geprobt, gebastelt, geübt und vorbereitet. Stolz präsentierten sie zuletzt ihren Eltern und Gästen ihre Ergebnisse; diese ließen sich begeistert von ihren Kindern durch die Ausstellung führen.

Zum Beispiel braucht das Licht bis zur Sonne 8 Minuten – was bedeutet das konkret? Kann man sich die Entfernung der Erde zur Sonne überhaupt am Modell klar machen? Wenn die Sonne im Modell ein Ball ist, wie groß ist dann die Erde im Verhältnis dazu? Fragen über Fragen!

Wie lässt sich ein Lego-Roboter so programmieren, dass er einen vorgegebenen Parcours entlangfährt und dabei auch noch Aufgaben erledigt? Ganz schön knifflig, so ein Programm zu schreiben! Ist nur eine Kurve ungenau berechnet und eingegeben, kann der Roboter die gestellte Aufgabe nicht mehr ordnungsgemäß erledigen und fällt aus dem Wettbewerb heraus.

Wer kennt sie nicht, die bekannten Märchen von „Frau Holle“ oder von „Hänsel und Gretel“? Aber es ist etwas ganz anderes, sie nicht nur zu lesen und zu verstehen, sondern sie auch noch szenisch darzustellen, Bildschirmpräsentationen auf dem Smartboard als Bühnenhintergrund zu bedienen, Regieanweisungen gemeinsam zu erarbeiten und sie schließlich auch zu befolgen und alles für eine gelungene Aufführung vorzubereiten.

Man glaubt es kaum, wie viele mathematische Aufgaben sich im Zusammenhang mit Tieren stellen    – und lösen lassen! Vor allem die Textaufgaben sind knifflig und ließen auch die Besucher am Mathe-Stand verzweifeln. Und dann auch noch die Kalenderrechnung, die so manchen ganz schön verblüffte… Es gibt Tricks, schnell den Wochentag irgendeines Datums zu ermitteln, man muss sie nur kennen.

Ganz andere Anforderungen hatten die Teilnehmer am Improvisationstheater zu bewältigen. Oder würden Sie sich in der Lage fühlen, spontan die von den Zuschauern beschrifteten Zettel, die auf dem Bühnenboden verteilt wurden, inhaltlich in eine Szene einzubauen? Alles Talent und Übungssache!

Der „Fall Peter“ beschäftigte ein Ärzteteam im Lehrkrankenhaus „NIGEritus“ unter der Leitung von Prof. Dr. med. Tulb: Nach Feststellen der Symptome ging es los mit der Diagnostik. Es wurde gerätselt und vermutet, mikroskopiert und erneut diagnostiziert. Zu guter Letzt war „Peter“ therapiefähig und alle Teilnehmer sich auch im Klaren darüber, dass Professor Tulb, rückwärts gelesen, eigentlich Blut heißt und sinnbildlich für das hauptsächliche Thema im Workshop steht.

Vom Caesar-Code, einer Verschiebetechnik, mit der schon Caesar verschlüsselt haben soll, bis zur Anwendung anderer „Monoalpabetischen Substitutionen“ reichte die Palette der Codes, die es im Workshop „Codes knacken“ zu entschlüsseln galt. Auch die Häufigkeitsanalyse wurde mithilfe von Computern angewendet. Am Stand konnten sich die Gäste ihre geheimen Nachrichten von der Gruppe ver- oder auch entschlüsseln lassen.

Unten stehende Bilder geben einen kleinen Aufschluss über die Vielseitigkeit und Reichweite der behandelten Inhalte der ersten Wochenend-Akademie.

                                                                                                                                                                            Elise Bessert (NIGE)

Sprachendorf an der Oberschule Westerholt

Am 09.02.2017 besuchten viele Schüler der N4 und B4 mit der Fachlehrerin Frau Weber-Stelzer das Sprachendorf an der OBS Westerholt. Hier hatten die Schüler die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse in nachgestellten Alltagssituationen unter Beweis zu stellen. So mussten sie z.B.zum Arzt, zur Polizei und besuchten ein Restaurant. Jedoch wurde nicht nur diese Spracherfahrung geboten, die Schüler bekamen ebenfalls einen Einblick in den Chemieunterricht. Dort durften sie unter Anleitung älterer Schüler Experimente machen, wobei sie z.B. herausbekommen sollten, warum eine Kerze unter Glas erlischt. Im Biologiebereich konnten sie u.a. mikroskopieren und einen Lehrfilm über Hunde schauen. Besondere Begeisterung kam auf, als sie selber Roboter bauen und fahren durften. Es folgte ein Rundgang in Kleingruppen durch die gesamte Schule. Der Tag wurde abgerundet durch ein gemeinsames Mittagessen in der Schulmensa.